Peter-Josef Drexler

Peter-Josef Drexler

Peter-Josef Drexler teilt einen Teil seiner Geschichte mit vielen Bedburgerinnen und Bedburgern: Er wurde wegen der Braunkohle umgesiedelt. Seinen Geburtsort Fortuna gibt es nicht mehr. Ihn erfreut immer noch, dass in seiner Nachbarschaft die Straßennamen Buchholzer Straße, Muchhauser Straße und Geddenberger Straße an umgesiedelte Orte erinnern.

Peter-Josef Drexler ist 68 Jahre und wohnt über die Hälfte seines Lebens in Bedburg. Er ist seit 46 Jahren mit seiner Frau Trudi verheiratet. Sie singt in einem Kölsch-Chor und spielt in Köln Theater. Abends kommen sie sich also nur selten in die Quere. Die Drexlers haben 1986 in der Lessingstraße gebaut und gleich bei einem Straßenfest Kontakt zu den Nachbarinnen und Nachbarn geknüpft. Die drei erwachsenen Töchter sagen über ihn: „Er ist der beste Vater der Welt!“ Das liegt wohl daran, dass er gerne kocht und immer ein offenes Ohr für sie hat.

Peter-Josef Drexler hat bis zum Beginn seines (Un-)Ruhestands vor sechs Jahren bei einer großen Kölner Versicherung als Versicherungskaufmann gearbeitet. 28 Jahre war er Mitglied im Betriebsrat und über Jahre Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat.

Sozialdemokrat mit Leib und Seele: Er wuchs als Jugendlicher mit Diskussionen über Sozialpolitik auf, trat auf Werben von Bürgermeister Hans Schmitz vor 27 Jahren in die SPD ein und ist seit 16 Jahren Mitglied im Stadtrat. Politik braucht Kreativität, Innovationskraft und Mut. Drexlers Spezialgebiet ist daher die Stadtentwicklung: „Da spielt die Musik.“

Vor viereinhalb Jahren hat er sich auf den Weg gemacht, mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Bedburg auf neue Füße zu stellen und viele Veranstaltungen organisiert. Als Vorsitzender hat er jetzt einen besonders geschärften Blick auf die Anliegen und Wünsche von Seniorinnen und Senioren.

Vor einigen Jahren haben die Drexlers den Urlaub im eigenen Wohnmobil für sich entdeckt. In der Eifel oder am Niederrhein. Am Meer, am See oder auch im Gebirge. Dabei sind ihre beiden Dackel stets mit an Bord.

Mein Platz in Bedburg

Wenn ich mit meinen Hunden Gassi gehe, spaziere ich gerne durch viele schöne Landschaften rund um Bedburg. Aber der für mich schönste Platz ist der „Peringssee“, das Maar in einem Teil des Loches des rekultivierten Tagebaus Fortuna-Garsdorf. Dort verweile ich sehr gerne und genieße es, die vielen Wasservögel zu beobachten. Dieser Ort ist für mich auch ein Symbol für unsere Geschichte im Rheinischen Braunkohlerevier und den Strukturwandel.

Meine drei wichtigsten Ziele für Bedburg

  1. Ich möchte, dass wir den Fahrrad- und Fußweg auf der Herder Straße mit Straßenlaternen beleuchten, damit wir uns auch in der Abenddämmerung, im Morgengrauen und nachts dort sicher fühlen. Mit LED-Technik sollte das günstig möglich sein.
  2. Wir brauchen ein verbessertes Verkehrskonzept rund um das Schulgelände. Es gibt hier viele Fußgänger und Radfahrer, aber auch Autos. Die Sicherheit aller unserer Nachbarinnen und Nachbarn, die sich dort bewegen, müssen wir gewährleisten. Das werde ich mit anpacken.
  3. Ich finde, wir alle in Bedburg würden es schätzen, wenn die Grünanlagen gepflegt und sauber sind, wenn es – vielleicht ein paar neue – Bänke zum Ausruhen gibt und wir den Vandalismus an Sportanlagen und auf dem Schulhof verhindern.

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