Vertreter der SPD-Fraktion vor Windrädern auf der Königshovener Höhe (v.l.n.r.: Christian Momburg, Rudolf Nitsche, Wilma Brings, Bernd Coumanns, Heike Steinhäuser)

Zusätzliche Windkraftanlagen sollen die Einnahmen des städtischen Haushalts erhöhen

„“Wir wollen nicht an den Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger sparen, sondern die städtischen Einnahmen erhöhen““, bekräftigt Rudolf Nitsche, SPD-Sprecher im Ausschuss für Stadtentwicklung. „„Die SPD-Fraktion hat deshalb beantragt, weitere Standorte für Windkraftanlagen zu finden““, berichtet SPD-Fraktionsvorsitzender Bernd Coumanns.

„“Wir stehen auf dem Standpunkt, dass eine Ausweitung der wirtschaftlichen Betätigung der beste Weg ist, Einnahmen zu erzielen, die das Defizit im städtischen Haushalt vermindern““, erläutert Coumanns den Antrag der Sozialdemokraten. Die Einnahmen aus der städtischen Beteiligung am Windpark „Königshovener Höhe“ tragen im erheblichen Maße zur Haushaltskonsolidierung bei. Im Haushaltssicherungskonzept der Stadt Bedburg sind Einnahmen aus dem Windpark von über 1 Millionen Euro pro Jahr veranschlagt.

In einem ersten Schritt soll die Verwaltung nun potentielle Flächen im Stadtgebiet für zusätzliche Windräder ermitteln und nach einer Entscheidung durch den Rat die Änderung des Flächennutzungsplans für das entsprechende Gebiet in die Wege leiten. „“Dabei muss der Mindestabstand zur Wohnbebauung von 1.200 m auf jeden Fall eingehalten werden““, ist für die beiden Sozialdemokraten klar.

Auf einer Fläche östlich und westlich der A44n im Tagebau Garzweiler finden zurzeit durch die Stadt Jüchen ebenfalls Untersuchungen zur Ermittlung weiterer Standorte für Windenergieanlagen statt. „Ein Teilstück des aufgeschütteten Autobahndamms der A44n verläuft auch auf Bedburger Stadtgebiet in Nachbarschaft des Windparks „Königshovener Höhe“. „In diesem Gebiet können wir uns zum Beispiel eine Erweiterung unseres Windparks gut vorstellen““, erklärt Bernd Coumanns. Der Antrag soll Thema in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung Anfang Mai sein.