Bedarf bei JuLeiCA ermitteln und Angebote machen

„Jugendarbeit ist ein wichtiges Standbein vieler ortsansässiger Vereine und erfordert daher qualifizierte ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer für junge Vereinsmitglieder“, begrün-det Rudolf Nitsche, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, den Antrag. Eine solche Qualifizierung kann von Jugendlichen (Mindestalter 16 Jahre) durch den Besuch eines Gruppenleiter-Grundkurses bei anerkannten Institutionen erworben werden und endet nach erfolgreicher Prüfung mit dem Ausstellen einer Jugendleiterkarte, kurz JuLeiCa.

Nach Aussage der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Bedburg seien für diese Ausbildung sowohl die kirchlichen Anbieter im Stadtgebiet, als auch beim Rhein- Erft- Kreis derzeit vollkommen ausgelastet, so Nitsche. Daher hat die SPD beantragt, den Bedarf für die Ausbildung zur JuLeiCa bei allen ortsansässigen Vereinen zu ermitteln und gegebenenfalls zeit-nah ein Konzept zu erstellen, wie der Bedarf der Vereine in Bedburg nach der JuLeiCa-Ausbildung gedeckt werden kann.

„Wir sehen in einer qualifizierten ehrenamtlichen Betreuung junger Vereinsmitglieder eine Möglichkeit das Vereinsleben im Stadtgebiet auch für zukünftige Generationen zu erhalten und zusätzlich die Bindung junger Menschen an Bedburg zu forcieren“, unterstreicht Michael Lambertz, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Familie, Kultur und Soziales die Bedeutung des Antrags.