Kindergartengruppen in St. Martinus und St. Georg erhalten

Ilka Sikora-Wörster
Ilka Sikora-Wörster
Bernd Coumanns
Bernd Coumanns

Im zuständigen Ausschuss der Stadt Bedburg ist am 28. November noch einmal über die Kindergartensituation in Kaster beraten worden. Die SPD hat sich dort für die Erhaltung der 4. Gruppe in St. Martinus und der 2. Gruppe im Kindergarten St. Georg ausgesprochen, aber leider keine Mehrheit erhalten. CDU, FDP und FWG haben dagegen gestimmt.

"Für uns macht es keinen Sinn, Gruppen zu schließen, die nach Anmeldelage bereits voll sind. Das ist nicht im Interesse der Eltern und schon gar nicht der Kinder. Es entsteht hier der Eindruck, dass Sparmaßnahmen auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden. Das lehnen wir ab", stellt Bernd Coumanns, Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss, klar.

Der Bürgermeister betonte in der Ausschusssitzung, dass in Kaster und Königshoven statistisch 210 Kindergartenplätze 195 Kinder gegenüberstehen und damit ausreichend Plätze vorhanden seien. Soweit die Statistik. "Die Anmeldungen zeigen aber, dass diese Rechnung des Bürgermeisters nicht aufgeht. So besteht im Kindergarten St. Georg ein Anmeldeüberhang von 12 Kindern und im Kindergarten St. Martinus werden 22 angemeldete Kinder nicht angenommen werden können, wenn jeweils eine Gruppe zu Beginn des kommenden Kindergartenjahres in St. Marinus und St. Georg geschlossen werden.
Diese von den Kindergärten vorgelegten Zahlen sind Fakten, die man nicht einfach außer Acht lassen darf", erläutert Ilka Sikora-Wörster, sachkundige Bürgerin, die Situation.

"Wir sind der Ansicht, Eltern sollen die Wahlfreiheit haben, in welchen Kindergarten sie ihr Kind schicken", so Ratsmitglied Coumanns. Daher hat die SPD die vorübergehende Weiterführung der 4. Gruppe in St. Martinus und der 2. Gruppe in St. Georg bis zur Entspannung der Anmeldezahlen gefordert. Die Forderung der SPD hat aber keine Unterstützung bei CDU, FDP und FWG gefunden.