SPD unterstützt Forderung der Kreishandwerkerschaft nach einheitlichen und praktikableren Lösungen bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge im gesamten Kreis.

Spitzenvertreter der Rhein-Erft SPD im Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft
Vertreter der Kreishandwerkerschaft und der Rhein-Erft SPD trafen sich in Frechen

In einem Gespräch der SPD-Politiker Bernhard Hadel (Landratskandidat), Edgar Moron MdL (SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag) und dem
SPD-Kreisvorsitzenden Guido van den Berg mit Vertretern der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft in Frechen ging es heute morgen um die Vergabe städtischer Aufträge sowie um aktuelle Fragen der Nachwuchssicherung im Handwerk und der Zukunft der Wirtschaftsförderung. "Mein Ziel ist es, praktikable Lösungen bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge zu erreichen, die insbesondere auch die Interessen kleinerer und
mittlerer Betriebe im heimischen Kreis berücksichtigen", unterstützt SPD-Landratskandidat Bernhard Hadel eine wesentliche Forderung der
Kreishandwerkerschaft. Das Ziel müsse eine einheitliche Vergabe im gesamten Rhein-Erft-Kreis sein, fordert Bernhard Hadel. Darüber hinaus wurde von den Vertretern der Kreishandwerkerschaft der
erhebliche Verwaltungsaufwand bei der Vergabe und Abwicklung von Aufträgen kritisiert. "Ich werde mich für den Bürokratieabbau einsetzen", verspricht
Bernhard Hadel. Es könne ja nicht angehen, dass ein Handwerker erst hundert Seiten lesen muss, bevor er Details zum Auftrag erfährt. "Wenn wir das nicht hinbekommen", warnt Hadel, "geraten unsere Handwerksbetriebe immer mehr ins
Hintertreffen." Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass auch über Aufwand und Nutzen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft nachgedacht werden muss. "Unabhängig davon, wo in Zukunft Wirtschaftsförderung betrieben wird, stelle ich mir ein kreisweites "Dienstleistungszentrum Wirtschaft" vor, insbesondere für die
mittelständische Wirtschaft, das den Unternehmen die Wege zu den verschiedenen Behörden abnimmt und eine Struktur nach dem Motto schafft: Die Akte soll laufen, nicht der Unternehmer."