Guido van den Berg tritt nicht mehr als Bedburger SPD-Vorsitzender an

Guido van den Berg

Guido van den Berg hat angekündigt, daß er sich nicht erneut um das Amt des SPD-Stadtvervandsvorsitzenden bewerben wolle. Der scheidende Bedburger SPD-Vorsitzende begründete seinen Verzicht mit den zunehmenden Verpflichtungen auf Erftkreis-Ebene: "Gerade in den letzten Wochen bin ich von verschiedenen Ortsvereinen im Kreis, die sich mehr Lebendigkeit und neue Ideen wünschen, gebeten worden, mich noch stärker in der Kreispartei und im Kreistag einzubringen. Diesem Wunsch will ich nachkommen und habe daher meine Bedburger Freunde gebeten, eine neue Vorsitzende bzw. einen neuen Vorsitzenden auszuwählen."

Guido van den Berg war 1996 mit 21 Jahren zum jüngsten SPD-Stadtparteichef in Nordrhein-Westfahlen gewählt worden, sechs Jahre lang führte er die Bedburger SPD. Ende des vergangen Jahres bewarb er sich um den Vorsitz der Erftkreis-SPD und unterlag knapp dem Landtagsabgeordneten Hans Krings, er wurde zum stellvertretenden Kreisvorsitzenden gewählt. Guido van den Berg bleibt weiterhin Mitglied des Bedburger Stadtrates und des Kreistages des Erftkreises.

Um die Nachfolge des scheidenden Parteivorsitzenden bewirbt sich der Bedburger Rechtsanwalt Ralf Kunold, der in der letzten Sitzung seines SPD-Ortsvereins Kaster-Königshoven einstimmig nominiert wurde. Weitere Bewerbungen liegen dem bisherigen Stadtverbandsvorstand bislang noch nicht vor, können aber bis zum Stadtparteitag der Bedburger SPD am kommenden Donnerstag, 14.03.2002 (ab 19.00 Uhr) noch erfolgen. Dort wird dann turnusmäßig neben der Nachfolge im Vorsitz in der AWO-Begegnungsstätte Bedburg (Leitweg 1) auch die Neubesetzung des übrigen Vorstandes entscheiden.